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Kartoffelsuppe Rezept

Kartoffelsuppe
Kartoffelsuppe

Kartoffelsuppe ©iStockphoto/Panagiotis Kyriakos

Die Kartoffelsuppe ist ein deftiges, traditionelles Gericht, dem wohl niemand widerstehen kann. In Deutschland und Österreich gibt es eine Vielzahl schmackhafter Variationen, von denen nachfolgend eine sehr einfache, gelingsichere Zubereitungsart vorgestellt wird. Tipps zur Zubereitung: Das Schneiden von Zwiebeln rührt zu Tränen, weil dabei Ausdünstungen entstehen, welche die Schleimhäute reizen. Der Trick ist, nicht direkt mit dem Gesicht darüber zu stehen, um weniger davon einzuatmen oder in die Augen zu bekommen. Dafür sich möglichst mit ausgestreckten Armen der Aufgabe widmen.

Noch ein Tipp am Rande für jene die abnehmen möchten. Gekochte Kartoffeln entwickeln einige Stunden nach dem Abkühlen zumindest teilweise resistente Stärke. Diese ist unverdaulich, was aber der Verdauung tatsächlich zugutekommt. Bei Kartoffelgerichten kann es sich durchaus lohnen diese vorzubereiten oder etwas mehr vorzukochen, da resistente Stärke auch beim Aufwärmen erhalten bleibt.

Zubereitung von Kartoffelsuppe

Als Erstes Kartoffeln und Möhren gründlich waschen. Möhren aus biologischem Anbau gerne mit Schale verwenden. Dafür einfach unschöne Stellen mit dem Messer abschaben. Beides zu groben Würfeln schneiden.

Zwiebeln lassen sich wie folgt am geschicktesten Würfeln: zuerst Schälen, aber den Strunk dran lassen. Dann einmal halbieren, mit der Schnittfläche auf eine Unterlage legen und parallel dazu weitere Einschnitte nur bis zur Wurzel vornehmen, sodass die Zwiebel zusammenhält. Anschließend mehrfach von oben einschneiden. Jetzt lässt sich die Zwiebel bequem mit wiegenden Bewegungen von der Spitze bis zum Strunk in feine Würfel schneiden. Nun den Lauch putzen und in feine Ringe schneiden.

Dann in den Dampfdrucktopf Olivenöl geben, darin erst die Zwiebeln glasig dünsten und dann den Lauch dazugeben. Bevor es zu viel Farbe bekommt, mit der Gemüsebrühe ablöschen. Mit der Zugabe von einem Lorbeerblatt entwickelt die Suppe mehr feinwürziges Aroma. Jetzt ist es Zeit die gewürfelten Kartoffeln und Möhren hinzuzugeben. Den Topf schließen und die Zutaten für 15 Minuten unter Druck weichkochen.

In dieser Zeit lässt sich in einer Pfanne grob gewürfeltes Weißbrot zu knusprigen Croûtons anbraten. Jetzt auch die Wiener Würstchen in kleine Scheiben schneiden und in die Teller geben.

Nach dem Öffnen des Topfes als erstes das Lorbeerblatt herausfischen, damit es niemand beim Essen zwischen die Zähne bekommt. Dann kommt der Pürierstab zum Einsatz, der den Eintopf in eine cremige Suppe verwandelt. Zuletzt mit Muskat, etwas Pfeffer und je nach Vorliebe mit weiteren Kräutern oder Gewürzen abschmecken. Zum Anrichten die Suppe in den Teller geben und Croûtons sowie frische Kräuter als Topping verwenden. Guten Appetit!

Portionen: 4
Schwierigkeitsgrad: mittel
Zubereitungszeit: 15 Minuten

Zutaten:
5 große Kartoffeln
1 Gelbrübe (Möhre bzw. Karotte)
1 Stange Lauch
1 Zwiebel
1 Liter Gemüsebrühe
etwas Petersilie
1 Prise Pfeffer
2 Wiener Würstchen
1 Weißbrot, gewürfelt, geröstet
etwas Schnittlauch
1 Prise Majoran
1 Lorbeerblätter
1 Prise Muskat

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